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San Juan auf den Kanaren: Feuerwerk, Traditionen und der Sprung ins Meer

Wenn der Himmel über dem Atlantik in allen Farben explodiert und tausende Menschen gleichzeitig Richtung Brandung strömen, dann ist auf den Kanaren der Sommer angekommen. Die Noche de San Juan – die Nacht vom 23. auf den 24. Juni – ist auf dem Archipel weit mehr als nur ein festes Datum im Kalender. Es ist ein tief verwurzeltes Fest, das den Spagat zwischen jahrhundertealten Riten und moderner Festival-Atmosphäre perfekt meistert. Wer diese Nacht heute auf den Inseln verbringt, erlebt ein faszinierendes Schauspiel: Während der Himmel von modernster Pyrotechnik erleuchtet wird, spürt man im Sand noch immer die Magie der alten Bräuche. Von Sonnenanbetern und Ureinwohnern: Die Wurzeln im Wandel Auch wenn das Fest heute den Namen des heiligen Johannes des Täufers trägt: Seine Ursprünge liegen weit vor dem Christentum und sind im Kern rein heidnisch. Die Sommersonnenwende: Antike Kulturen feierten weltweit den längsten Tag des Jahres. Man zündete Feuer an, um die Sonne zu stärken und böse Geister zu vertreiben. Das Erbe der Guanchen: Die Ureinwohner der Kanaren waren Sonnenanbeter. Für sie markierte die Sonnenwende den Beginn der Ernteperiode (Beñesmer). Sie stiegen auf die höchsten Gipfel und entzündeten Signalfeuer, um für Regen und Fruchtbarkeit zu bitten. Als die spanischen Eroberer den katholischen Johannes-Feiertag auf den Archipel brachten, verschmolzen die alten Riten mit dem neuen Glauben. Heute, im 21. Jahrhundert, hat sich dieses Fest erneut angepasst: Aus den wilden Feuern von einst sind vielerorts spektakuläre Lichtshows geworden. San Juan heute: Zwischen Raketen und ritueller Reinigung Wer heute am 23. Juni an den Strand geht, sieht meist ein anderes Bild als noch vor zwanzig Jahren. Aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen sind private Lagerfeuer (Hogueras) an vielen Hauptstränden strengstens verboten. Das tut der Stimmung aber keinen Abbruch – die Traditionen haben sich einfach verlagert. Das moderne Lichtermeer (Die Fuegos Artificiales) Anstatt tausender kleiner Rauchwolken wird der Horizont heute von gigantischen, organisierten Höhenfeuerwerken erleuchtet. Die Gemeinden überbieten sich Jahr für Jahr gegenseitig mit ihren Shows. Die Menschen treffen sich mit Picknickdecken, Kerzen und Musik am Strand, schauen gemeinsam in den bunten Himmel und feiern den Beginn des Sommers wie ein riesiges Open-Air-Festival. Der Sprung in den Atlantik Ein Brauch lässt sich allerdings nicht durch Pyrotechnik ersetzen: Punkt Mitternacht schlägt die Stunde des Wassers. Egal wie frisch der Atlantik ist, die Strände leeren sich schlagartig, weil alle gleichzeitig ins Meer rennen. Das rituelle Mitternachtsbad ist das Herzstück von San Juan. Wasser gilt seit jeher als Spender des Lebens und der Reinigung. Der Beach-Brauch: Um das Pech des vergangenen Jahres abzuwaschen, geht man rückwärts ins Meer und lässt drei (oder sieben) Wellen über sich ergehen, während man sich im Stillen etwas wünscht. Die Hotspots: Wo man heute feiert Gran Canaria: Die Insel teilt sich in dieser Nacht in zwei riesige Partyszonen. Im Norden ist die Playa de Las Canteras in Las Palmas das Epizentrum. Da San Juan auch der Geburtstag der Stadt ist, gibt es hier ein absolutes Mega-Feuerwerk. Wer es wärmer mag, zieht in den Süden: In Maspalomas und an der Playa del Inglés strömen ebenfalls tausende Menschen an den Strand. Vor der Kulisse der weiten Dünen organisieren die Gemeinden große Konzerte und Feuerwerke – das anschließende Mitternachtsbad im Süden hat durch die milderen Temperaturen fast schon Karibik-Feeling. Private Feuer sind wegen des Naturschutzes rund um die Dünen natürlich streng tabu. Tenerife (Puerto de la Cruz): Hier wird die Tradition noch sehr klassisch ausgelebt. An der Playa Jardín gibt es oft noch ein großes, offizielles Holzfeuer der Gemeinde, kombiniert mit Live-Musik. Am Morgen des 24. Juni folgt das berühmte Baño de las Cabras (Ziegenbad), bei dem Hirten ihre Herden im Hafenbecken waschen – ein echter, Jahrhunderte alter Brauch der Ureinwohner. Im Landesinneren: Wer die echten, traditionellen Feuer suchen möchte, findet sie heute eher in den Bergen und Dörfern im Landesinneren. Dort zünden Nachbarschaften in den Barrancos (Schluchten) oft noch die klassischen Holzstapel an, abseits der strengen Strandauflagen. Drei kleine Rituale für Ihr Glück Wer die Nacht wie ein Einheimischer erleben möchte, kann an den kleinen, privaten Ritualen teilnehmen, die ihren Ursprung in der alten Kräutermagie der Sonnenwende haben: Der Zettel im Feuer: Schreiben Sie vor Mitternacht alles auf einen Zettel, was Sie in Ihrem Leben loslassen möchten (Sorgen, schlechte Gewohnheiten, Ärger). Werfen Sie den Zettel pünktlich um Mitternacht in die Flammen. Das Blumenwasser: In manchen ländlichen Regionen stellt man in der Nacht eine Schale mit Wasser, wilden Kräutern und Blüten (wie Johanneskraut oder Rosenblättern) nach draußen, um die Energie der Sonnenwende einzufangen. Am nächsten Morgen wäscht man sich damit das Gesicht – für Schönheit, Schutz und Gesundheit. Der Wunsch an die Sterne: Schauen Sie beim nächtlichen Bad im Meer in den klaren kanarischen Himmel und formulieren Sie Ihren wichtigsten Wunsch für das restliche Jahr. Ein Fest, das verbindet Egal ob im Schein einer alten Brandfackel oder im Licht einer modernen Rakete: Das Schöne an San Juan auf den Kanaren ist die Gemeinschaft. Es gibt keine Absperrungen oder exklusiven Zonen. Einheimische und Reisende sitzen nebeneinander im Sand, teilen sich den Blick nach oben und springen am Ende gemeinsam in dieselben Wellen.

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Welche der 8 Kanareninseln passt zu welchem Lifestyle?

Die Kanarischen Inseln werden oft in einem Atemzug genannt, doch wer den Archipel abseits des Tourismus kennt, weiß: Jede Insel hat ihren völlig eigenen Charakter, eigene klimatische Bedingungen und eine ganz eigene Dynamik. Ein Umzug hierher ist deshalb nicht gleich Umzug. Die Wahl der richtigen Insel entscheidet maßgeblich darüber, ob Sie sich langfristig einleben und im neuen Alltag ankommen. Dieser Überblick hilft Ihnen dabei, die Insel zu finden, die exakt zu Ihren Lebensentwürfen und Gewohnheiten passt. 1. Die Allrounder: Teneriffa und Gran Canaria Geeignet für: Familien, Unternehmer, Remote Worker und Kulturbegeisterte Teneriffa und Gran Canaria bieten die am weitesten entwickelte Infrastruktur. Wer das gewohnte Stadtleben, internationale Schulen, eine lückenlose medizinische Versorgung und ein breites Kulturangebot sucht, ist hier richtig. Bei beiden Inseln gilt jedoch: Norden und Süden sind zwei völlig verschiedene Welten. Teneriffa: Die größte Insel besticht durch extreme Kontraste. Während der grüne Norden (rund um Puerto de la Cruz und La Laguna) sehr traditionell kanarisch, von Kultur geprägt und oft etwas kühler ist, bietet der Süden (Adeje, Los Cristianos) das ganze Jahr über Sonnengarantie und eine stark internationale Community. Dank des Teide-Massivs finden auch Wanderer hier ein enormes Revier. Gran Canaria: Oft als „Miniaturkontinent“ bezeichnet, zeigt sich hier eine ähnlich starke Trennung. Der Norden rund um die Hauptstadt Las Palmas ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz – ein urbaner Hotspot für digitale Nomaden mit Großstadtflair, kolonialer Architektur und dem berühmten Stadtstrand Playa de Las Canteras. Das Wetter ist hier jedoch oft wechselhafter. Der Süden (Maspalomas, Playa del Inglés) hingegen ist das ideale Ziel für Sonnenanbeter: Hier erwarten Sie absolute Sonnengarantie, die berühmten Dünen und eine riesige, multikulturelle Residenten-Community, allerdings in einem stark touristisch geprägten Umfeld.   2. Die Entschleunigten: Fuerteventura und Lanzarote Geeignet für: Wassersportler, Individualisten, Ruhesuchende und Ästheten Die beiden östlichen Inseln liegen am dichtesten an der afrikanischen Küste. Das Landschaftsbild ist rauer, flacher und stark durch die Elemente Wind und Vulkanismus geprägt. Fuerteventura: Ein Paradies für Surfer, Kiter und Strandliebhaber. Die endlosen, hellen Sandstrände im Norden (Corralejo) und Süden (Jandía) bieten viel Raum. Das Leben hier ist spürbar langsamer, unaufgeregter und stark auf den Ozean ausgerichtet. Wer endlose Weite sucht und mit dem stetigen Passatwind umgehen kann, findet hier Ruhe. Lanzarote: Ein architektonisches und visuelles Gesamtkunstwerk. Geprägt durch das Erbe des Künstlers César Manrique, harmonieren die weißen Dörfer perfekt mit den dunklen Lavafeldern. Lanzarote zieht vor allem Ruhesuchende, Kreative und Individualisten an, die eine stilvolle, entschleunigte Umgebung schätzen. 3. Die Grünen Oasen: La Palma, La Gomera und El Hierro Geeignet für: Naturbegeisterte, Wanderer und Liebhaber des authentischen Dorflebens Die westlichen Inseln des Archipels sind vom Massentourismus weitgehend unberührt geblieben. Hier steht das Leben im Einklang mit einer spektakulären Natur. La Palma: Die „Isla Bonita“ fasziniert durch steile Hänge, dichte Kiefern- und Lorbeerwälder sowie einen der klarsten Nachthimmel der Welt. Die Natur zeigt sich nach dem Vulkanausbruch von 2021 im Wandel, bleibt aber ein absolutes El Dorado für Wanderer. La Gomera: Nur eine kurze Fährfahrt von Teneriffa entfernt, bietet La Gomera eine fast mystische Bergwelt mit dem Nationalpark Garajonay. Die Insel zieht seit Jahrzehnten Menschen an, die ein alternatives, entschleunigtes Leben abseits jeglicher Hektik suchen. El Hierro: Die kleinste der klassischen sieben Inseln ist ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und versorgt sich zu großen Teilen selbst mit erneuerbaren Energien. El Hierro ist rau, windgepeitscht und verfügt über spektakuläre Tauchspots. Ein Umfeld für Menschen, die bewusste Abgeschiedenheit suchen. 4. Das unberührte Paradies: La Graciosa Geeignet für: Puristen, Aussteiger und Menschen, die absolute Entschleunigung suchen Seit 2018 ist La Graciosa offiziell die achte bewohnte Insel der Kanaren. Wer hierher zieht, sucht die bewusste Reduktion auf das Wesentliche und ein Leben im Einklang mit den Elementen. Der Lifestyle: Es gibt auf der gesamten Insel keine asphaltierten Straßen – man bewegt sich zu Fuß, per Fahrrad oder mit einem der wenigen lizenzierten Allrad-Taxis. Das Leben spielt sich im charmanten Hauptort Caleta del Sebo ab, wo der feine Sand direkt durch die Straßen führt. Schuhe braucht man hier selten; das Miteinander ist ehrlich, nachbarschaftlich und herrlich unaufgeregt. Die Natur: Da die Insel komplett zum Naturpark des Chinijo-Archipels gehört, ist die Landschaft streng geschützt und von wilder Schönheit geprägt. Traumstrände wie die Playa de las Conchas bieten eine unberührte Kulisse. Die exklusive Ruhe: Die Logistik läuft komplett per Fähre über das nahegelegene Lanzarote. Was nach Aufwand klingt, ist gleichzeitig der beste Schutz für die Eigenheit der Insel: Sobald die Ausflugsboote am späten Nachmittag ablegen, gehört das Paradies ganz den wenigen Residenten und der absoluten Stille des Atlantiks. Fazit Die Entscheidung für eine Insel ist immer ein Abwägen zwischen gewünschter Infrastruktur und dem Grad der Naturverbundenheit. Während Teneriffa und Gran Canaria maximale Flexibilität im Alltag bieten, erfordern kleinere Inseln oder das sandige La Graciosa die Bereitschaft, sich auf eine minimalistischere und entschleunigte Lebensweise einzulassen. Egal, wohin die Reise geht: Ein Umzug über den Atlantik erfordert eine präzise logistische Planung – insbesondere, wenn das Ziel eine der kleineren Inseln ohne Direktflugverbindung ist. Wir von Phoenix Trans Internacional unterstützen Sie dabei, Ihr Hab und Gut sicher auf Ihre Wunschinsel zu bringen. Wir kennen die Zoll- und Hafenbestimmungen der Inseln und sorgen für eine reibungslose Abwicklung, damit Sie Ihr neues Leben unter der kanarischen Sonne entspannt beginnen können.

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Umzug mit Haustieren: Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen auf die Kanaren

Ein Umzug auf die Kanaren ist für viele ein Traum, und die vierbeinigen Familienmitglieder gehören natürlich dazu. Aber Achtung: Die Inseln sind zwar spanisches Staatsgebiet, gelten aber beim Tiertransport aufgrund der isolierten Lage als „Sonderzone“ mit strikten Kontrollen. Hier erfährst du von uns als Insidern, worauf es wirklich ankommt, damit der Umzug für Hund und Katze nicht im bürokratischen Chaos endet. 1. Identifikation und Papiere: Der „Reisepass“ Bevor die Reise losgeht, müssen die Formalitäten stimmen. Ohne den blauen EU-Heimtierausweis läuft nichts. Mikrochip: Dieser ist absolute Pflicht und muss ISO-konform sein. Registrierung: Kleiner Insider-Tipp: Sobald du hier bist, solltest du dein Tier in der kanarischen Datenbank (ZOOCAN) registrieren lassen. Das hilft enorm, falls dein Liebling mal im Barranco auf Entdeckungstour geht. 2. Die Tollwutimpfung: Timing ist alles Die kanarischen Behörden verstehen bei Tollwut keinen Spaß.   21-Tage-Regel: Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor der Landung auf Gran Canaria, Teneriffa & Co. erfolgt sein. Gültigkeit: Achte darauf, dass die Impfung im Ausweis lückenlos dokumentiert ist. 3. Die Anreise: Flugzeug oder die „Cadiz-Route“? Als Insider wissen wir: Der Weg entscheidet über den Stresslevel.   Per Flug: Die meisten Airlines fliegen Tiere ein. Kleine Hunde dürfen oft in der Tasche unter den Sitz, die Großen in den klimatisierten Frachtraum. Achtung: Im Sommer kann es auf dem Rollfeld in Las Palmas oder Süd-Teneriffa extrem heiß werden – versuche Flüge am frühen Morgen zu buchen! Per Fähre (von Huelva oder Cádiz): Ideal, wenn du ohnehin mit dem Auto kommst. Buche unbedingt rechtzeitig eine „Pet-Friendly Cabin“, damit dein Hund die 30–40 Stunden Überfahrt bei dir in der Kabine verbringen kann. 4. Gesundheit vor Ort: Vorsicht vor der Sandmücke Da die Kanaren zur subtropischen Klimazone gehören, gibt es hier Insekten und Parasiten, die man aus Nordeuropa kaum kennt. Leishmaniose, die durch Sandmücken übertragen wird.   Prophylaxe: Nutze hochwertige Halsbänder oder Spot-ons, die speziell gegen die hier vorkommenden Phlebotomus-Mücken schützen. Herzwurm: Auf den Kanaren ist die Herzwurmerkrankung (Dirofilarose) ein Thema. Ein Insider-Muss: Besprich mit deinem Tierarzt eine monatliche Prophylaxe, sobald ihr hier lebt. Ein Umzug mit Tieren erfordert gute Planung, aber die Belohnung sind endlose Wanderungen durch Kiefernwälder oder entspannte Abende auf der Finca.   Fazit: Mit dem richtigen Timing bei Impfung und Transport steht dem Inselglück auf vier Pfoten nichts im Weg.  

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Sicher verpackt: Profi-Tipps für Glas, Kunst und Elektronik auf dem Seeweg

Wer sein Hab und Gut für den Transport auf die Kanaren vorbereitet, steht vor einer besonderen Herausforderung. Der Seeweg bedeutet Bewegung, Temperaturunterschiede und mehrfache Verladung. Damit Ihre wertvollsten Stücke unbeschadet ankommen, kommt es auf die richtige Technik an. In diesem Artikel teilen wir unsere Profi-Erfahrung, damit Glas, Kunst und Elektronik sicher im Container reisen. 1. Glas und Porzellan: Die Kunst des Polsterns Glas ist zerbrechlich, aber mit der richtigen Schichtung gut gesichert. Wichtig: Wickeln Sie jedes Teil einzeln in Seidenpapier oder Luftpolsterfolie ein. Teller sollten niemals flach, sondern immer hochkant im Karton stehen – das verteilt den Druck deutlich besser. Tipp: Füllen Sie Hohlräume im Karton komplett mit Füllmaterial aus. Nichts darf sich bewegen können, wenn man den Karton leicht schüttelt. 2. Kunst und Gemälde: Schutz vor Druck und Feuchtigkeit Kunstwerke reagieren empfindlich auf äußere Einflüsse. Verpackung: Nutzen Sie spezielle Bilderkartons oder bauen Sie einen Schutz aus stabiler Doppelwelle-Pappe. Die Ecken sollten zusätzlich mit Kantenschutzprofilen gesichert werden. Vorsicht: Vermeiden Sie direkte Berührung von Luftpolsterfolie auf Ölfarben, da dies Abdrücke hinterlassen kann. Nutzen Sie stattdessen säurefreies Einschlagpapier als erste Schicht. 3. Elektronik: Statik und Erschütterungen vermeiden Flachbildschirme und Computer sind hochempfindlich gegenüber Vibrationen. Originalverpackung: Wenn möglich, nutzen Sie immer die Originalverpackung mit den passenden Styroporeinsätzen. Alternative: Falls diese nicht mehr vorhanden ist, wickeln Sie die Geräte in antistatische Folie und nutzen Sie extrem dicke Polsterschichten. Bildschirme müssen immer aufrecht transportiert werden – legen Sie TV-Geräte niemals flach hin.Wichtig: Aufgrund der Brandgefahr akzeptieren viele Reedereien keine Lithium-Akkus (wie von E-Bikes, E-Scootern oder Powerbanks) mehr im Container.  Diese müssen vorab deklariert oder per Handgepäck transportiert werden. Ein Umzug über das Meer ist nicht mit einem Umzug in der Nachbarschaft vergleichbar. Die Ladung muss im Container so gesichert sein, dass sie auch bei Wellengang stabil bleibt. Eine fachgerechte Verpackung ist die beste Versicherung für Ihr Eigentum. Tipp: Wir von Phoenix wissen genau, worauf es beim Verstauen ankommt. Wir sorgen dafür, dass Ihre Fracht sicher ankommt. Fazit: Mit ein wenig Geduld und dem richtigen Material ist der Seeweg für Ihre Schätze absolut sicher. Sie möchten Ihr Hab und Gut sicher auf die Insel bringen? Phoenix Trans Internacional begleitet Ihren Umzug mit Expertise und Sorgfalt – vom sicheren Verpacken bis zur Ankunft in Ihrem neuen Zuhause auf den Kanaren.

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Ihr Auto auf die Kanaren: Transport, Zoll und der Weg zum spanischen Kennzeichen

Wer auf die Kanaren auswandert oder längere Zeit hier verbringt, möchte oft nicht auf das eigene Fahrzeug verzichten. Doch der Prozess wirft meist viele Fragen auf: Wie kommt das Auto auf die Insel? Was passiert beim Zoll? Und warum ist der spanische TÜV (ITV) so entscheidend? In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über den Fahrzeugimport wissen müssen. 1. Der Transport: Ab Domizil, über den Hafen ans Ziel Der Weg auf die Kanaren führt unweigerlich über das Meer. Doch bereits davor kümmern wir uns um einen sorgenfreien Transport vom Standort des Fahrzeugs zum jeweiligen Abfahrtshafen. Verschiffung: Nach dem Transport zum Hafen wird das Fahrzeug sicher auf das Schiff verladen und tritt die Reise auf die Kanaren an. Zielhäfen: Die Ankunft erfolgt meist in den großen Terminals der Inseln, wie beispielsweise Las Palmas de Gran Canaria oder Santa Cruz de Tenerife. 2. Die Zollabwicklung: Das berüchtigte DUA Da die Kanaren eine steuerliche Sonderzone sind, muss jedes eingeführte Fahrzeug verzollt werden. Hier wird das sogenannte DUA (Documento Único Administrativo) erstellt. Wichtig: Wenn Sie Ihren Wohnsitz offiziell auf die Kanaren verlegen, können Sie sich unter bestimmten Voraussetzungen die Einfuhrsteuer (IGIC) und gegebenenfalls die Matrikulationssteuer sparen. Wir helfen Ihnen dabei, die Fristen einzuhalten! 3. Die Anmeldung und die ITV (Der spanische TÜV) Dies ist der Punkt, an dem die meisten Privatpersonen scheitern. Bevor Sie spanische Kennzeichen erhalten, muss das Fahrzeug zur ITV (Inspección Técnica de Vehículos). Dieser Vorgang erfordert eine bürokratische Abwicklung im Vorfeld. Warum die ITV so wichtig ist: Ohne eine bestandene ITV-Prüfung gibt es keine spanische Zulassung. Dabei wird nicht nur der technische Zustand geprüft, sondern auch, ob das Fahrzeug den spanischen Normen entspricht (z. B. Übereinstimmungsbescheinigung/COC-Papier). Tipp: Wir übernehmen die Terminabwicklung bei der ITV. Das spart Ihnen Zeit, schont die Nerven und garantiert einen reibungslosen Ablauf. 4. Das Finale: Spanische Kennzeichen Nach dem Zoll und der ITV erledigen wir die Abwicklungen beim Tráfico (Verkehrsamt) und dem Rathaus (Kfz-Steuer). Erst dann können die Kennzeichen getauscht werden. Fazit: Ein Auto auf die Kanaren zu bringen ist kein Hexenwerk, wenn man die bürokratischen Hürden kennt. Sie möchten Ihr Fahrzeug stressfrei ummelden? Phoenix Trans Internacional übernimmt den kompletten Prozess für Sie – vom Transport bis zum fertigen Kennzeichen auf den Kanaren.

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Umzug auf die Kanaren – Was Sie wissen sollten!

Mal ehrlich: Der Umzug nach Gran Canaria oder Teneriffa wird oft als „einfacher Inselwechsel innerhalb der EU“ verkauft. Aber wer schon einmal im Hafen von Las Palmas stand und versucht hat, seinen Container ohne die richtigen Papiere auszulösen, weiß: Die Uhren ticken hier anders. Die Kanaren sind steuerlich gesehen ein Sondergebiet – und das macht die Sache spannend.   Das „N.I.E.“-Phantom: Ohne Nummer geht gar nichts Man hört es überall, aber man unterschätzt es trotzdem: Die N.I.E. (Número de Identidad de Extranjero) ist Ihr neuer Schatten. Ohne diese Nummer können Sie hier weder einen ordentlichen Internetanschluss bestellen, noch ein Auto ummelden oder gar einen Mietvertrag unterschreiben, der vor Gericht Bestand hat. Ein wichtiger Insider-Tipp: Besorgen Sie sich die N.I.E. am besten schon vor dem eigentlichen Umzug über das spanische Konsulat in Deutschland oder planen Sie vor Ort mindestens zwei bis drei Wochen Wartezeit für einen Termin ein. Ohne die N.I.E. können wir Ihr Umzugsgut im Hafen nicht einmal anmelden. Umzugsgut und die „Zoll-Falle“ Viele denken: „Ich ziehe innerhalb der EU um, also muss ich nichts verzollen.“ Das ist leider falsch. Da die Kanaren nicht zur MwSt.-Union gehören, gilt Ihr privater Hausrat als Einfuhr. Damit Sie keine Steuern (IGIC) auf Ihre eigenen, gebrauchten Möbel zahlen, nutzen wir das Verfahren für Übersiedlungsgut. Dafür brauchen wir von Ihnen: Die Abmeldebescheinigung aus der Heimat. Das Empadronamiento (die Bestätigung vom Rathaus, dass Sie jetzt hier wohnen). Den Nachweis, dass Sie die Sachen schon länger als sechs Monate besitzen. Wenn diese Kette unterbrochen ist, schlägt der Zoll gnadenlos zu. Deshalb: Erst anmelden, dann den Container kommen lassen – nicht umgekehrt! Warum Sie den Residenten-Status wollen (75% Rabatt!) Wenn Sie sich nach ein paar Monaten eingelebt haben, beantragen Sie die „grüne Residencia“ (Certificado de Registro de Ciudadano de la Unión). Das ist kein bloßer Papierkram, sondern bares Geld wert. Als gemeldeter Resident erhalten Sie 75% Rabatt auf alle Flüge und Fähren zum spanischen Festland und zwischen den Inseln. Ein Wochenendtrip nach Fuerteventura oder Madrid kostet dann oft weniger als ein Abendessen im Restaurant. Fahrzeug-Ummeldung: Ein Kapitel für sich Ihr Auto mitzunehmen ist eine super Sache, aber die Fristen sind eng. Sie haben nach der Anmeldung Ihres Wohnsitzes nur ein kurzes Zeitfenster, um die Zulassungssteuer zu umgehen. Verpassen Sie diesen Moment, wird es teuer. Wir schleppen Ihr Auto nicht nur über den Atlantik, sondern bringen es auch direkt durch den spanischen TÜV (ITV) und besorgen die neuen Kennzeichen. Fazit: Genießen Sie die Vorfreude auf die Sonne. Den Papierkrieg und das Kistenschleppen übernehmen wir. Wer hier am falschen Ende spart, zahlt beim Zoll meistens doppelt drauf.

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