Umzug mit Haustieren: Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen auf die Kanaren

Ein Umzug auf die Kanaren ist für viele ein Traum, und die vierbeinigen Familienmitglieder gehören natürlich dazu. Aber Achtung: Die Inseln sind zwar spanisches Staatsgebiet, gelten aber beim Tiertransport aufgrund der isolierten Lage als „Sonderzone“ mit strikten Kontrollen.

Hier erfährst du von uns als Insidern, worauf es wirklich ankommt, damit der Umzug für Hund und Katze nicht im bürokratischen Chaos endet.

1. Identifikation und Papiere: Der „Reisepass“

Bevor die Reise losgeht, müssen die Formalitäten stimmen. Ohne den blauen EU-Heimtierausweis läuft nichts.

  • Mikrochip: Dieser ist absolute Pflicht und muss ISO-konform sein.

  • Registrierung: Kleiner Insider-Tipp: Sobald du hier bist, solltest du dein Tier in der kanarischen Datenbank (ZOOCAN) registrieren lassen. Das hilft enorm, falls dein Liebling mal im Barranco auf Entdeckungstour geht.

  • 2. Die Tollwutimpfung: Timing ist alles

    Die kanarischen Behörden verstehen bei Tollwut keinen Spaß.

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    • 21-Tage-Regel: Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor der Landung auf Gran Canaria, Teneriffa & Co. erfolgt sein.

    • Gültigkeit: Achte darauf, dass die Impfung im Ausweis lückenlos dokumentiert ist.

    3. Die Anreise: Flugzeug oder die „Cadiz-Route“?

    Als Insider wissen wir: Der Weg entscheidet über den Stresslevel.

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    • Per Flug: Die meisten Airlines fliegen Tiere ein. Kleine Hunde dürfen oft in der Tasche unter den Sitz, die Großen in den klimatisierten Frachtraum. Achtung: Im Sommer kann es auf dem Rollfeld in Las Palmas oder Süd-Teneriffa extrem heiß werden – versuche Flüge am frühen Morgen zu buchen!

    • Per Fähre (von Huelva oder Cádiz): Ideal, wenn du ohnehin mit dem Auto kommst. Buche unbedingt rechtzeitig eine „Pet-Friendly Cabin“, damit dein Hund die 30–40 Stunden Überfahrt bei dir in der Kabine verbringen kann.

    4. Gesundheit vor Ort: Vorsicht vor der Sandmücke

    Da die Kanaren zur subtropischen Klimazone gehören, gibt es hier Insekten und Parasiten, die man aus Nordeuropa kaum kennt. Leishmaniose, die durch Sandmücken übertragen wird.

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    • Prophylaxe: Nutze hochwertige Halsbänder oder Spot-ons, die speziell gegen die hier vorkommenden Phlebotomus-Mücken schützen.

    • Herzwurm: Auf den Kanaren ist die Herzwurmerkrankung (Dirofilarose) ein Thema. Ein Insider-Muss: Besprich mit deinem Tierarzt eine monatliche Prophylaxe, sobald ihr hier lebt.

    • Ein Umzug mit Tieren erfordert gute Planung, aber die Belohnung sind endlose Wanderungen durch Kiefernwälder oder entspannte Abende auf der Finca.

       

    • Fazit: Mit dem richtigen Timing bei Impfung und Transport steht dem Inselglück auf vier Pfoten nichts im Weg.

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